So wird der Wert einer Eigentumswohnung ermittelt
Eigentumswohnungen werden überwiegend nach dem Vergleichswertverfahren bewertet: Maßgeblich ist der m²-Preis vergleichbarer Wohnungen in Ihrer Lage. Weil Wohnungen häufig vermietet werden, fließt ergänzend der Ertragswert ein – also das, was die Wohnung an Miete erwirtschaften kann.
Unser Modell gewichtet beide Verfahren im Verhältnis 80 zu 20. So bleibt der Wert marktnah, ohne die Ertragsseite zu ignorieren.
Was den Wohnungswert besonders beeinflusst
Neben Lage und Wohnfläche gibt es bei Wohnungen typische Besonderheiten:
- Zustand des Gemeinschaftseigentums und Höhe der Erhaltungsrücklage
- Anstehende Sonderumlagen laut Beschlüssen der Eigentümerversammlung
- Vermietet oder bezugsfrei – Selbstnutzer zahlen oft mehr als Kapitalanleger
- Etage, Aufzug, Balkon und Stellplatz
- Energieeffizienz des Gebäudes
Welche Unterlagen Sie beim Verkauf brauchen
Käufer und Banken fragen bei Wohnungen regelmäßig nach Teilungserklärung, Protokollen der letzten Eigentümerversammlungen, Wirtschaftsplan, Hausgeldabrechnung und Energieausweis. Der Ratgeberteil des Wertberichts enthält dazu eine Checkliste.
Häufige Fragen
Wie viel ist meine Eigentumswohnung wert?
Das hängt vor allem vom regionalen m²-Preis, der Wohnfläche, dem Baujahr und dem Zustand ab. Die kostenlose Bewertung zeigt Ihnen in rund 60 Sekunden eine Marktwertspanne und den m²-Preis Ihrer Region.
Ist eine vermietete Wohnung weniger wert?
Oft ja, weil Selbstnutzer als Käufer wegfallen. Wie stark der Abschlag ausfällt, hängt von der Miethöhe im Verhältnis zur Marktmiete ab. Der Wertbericht weist dazu den Ertragswert gesondert aus.
Muss ich das Hausgeld angeben?
Für die kostenlose Spanne nicht. Hohe Rücklagen oder anstehende Sonderumlagen können Sie im Wertbericht unter Bauschäden und Modernisierungen berücksichtigen.
Brauche ich dafür eine E-Mail-Adresse?
Nein. Die kostenlose Bewertung funktioniert vollständig ohne Kontaktdaten. Eine E-Mail-Adresse wird nur für den Kauf des PDF-Wertberichts benötigt.